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Hirntumor / Krebs
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Antje Eilers - Hemmoor - Künstlerin






Texte Hirntumor / Krebs



Ängste

Als erstes muss ich erklären, dass ich mehrere Jahre alternative  Heilarbeit für Mensch und Tier angeboten habe. Diese Arbeit war ganzheitlich und ich habe meistens feinstofflich aus der Ferne gearbeitet. Um nicht jedes Mal alles neu erklären zu müssen, habe ich Texte geschrieben und diese auf meiner Homepage veröffentlicht. Hiervon werde ich einen Teilbereich verwenden.

In den ersten Jahren unserer Kindheit sind wir meist noch behütet und beschützt. Kinder spielen und lachen gerne, haben Humor, können Liebe geben und Liebe nehmen. Sie sind sehr nah am eigentlichen seelischen Ursprung. Ängste werden oftmals erst durch Verhaltensweisen der Familie, Nachbarn, Freunde usw. übertragen/vorgelebt. Hier beginnen durch "Ängste" auch "Krankheiten". Es gibt aber auch Kinder/Babys, die kommen schon "krank" zur Welt oder bei ihnen wird z.B. sehr früh ein Gehirntumor festgestellt. Da kann man sich fragen, wie soll das  mit den Ängsten / Verhaltensweisen  zusammenhängen!? Die feinstoffliche Heilarbeit hat mir gezeigt, wieviel Dinge jeder einzelne Mensch / Tier, aus früheren Leben mit ins nächste nimmt. Doch das ist ein Thema für sich, worauf ich evtl. ein anderes Mal komme.

Negative Gefühle, die durch Ängste herbeigeführt werden, können sich in unserem gesamten Körper ausbreiten, in Form von : Wut, angespannter Gesichtsausdruck, ängstlicher Blick, Zittern, Schwitzen, einem wird kalt oder heiß, man bekommt weiche Knie, man möchte weglaufen, falsche Atmung, innere Unruhe, Muskelanspannung, einem wird übel, Schwindel, die Angst fährt bis ins Mark, Bewegungsunfähigkeit, Darmentleerung, man muss "Pippi", Sehstörungen, man hört Dinge (die nicht da sind), Schluckbeschwerden, Herzrasen, innerer Druck, hoher Blutdruck, Zähneknirschen, Albträume, Ohnmacht, Weinen, Panik ....

Dabei finden die Angst-Gedanken ausschließlich in unserem Kopf statt, doch der gesamte Körper hat unter diesen Gedanken zu leiden. Gerade diese Körperbelastung ist es, die uns meist zu schaffen macht. Gäbe es nur die negativen Gedanken ohne die körperlichen Funktionen, wäre alles halb so schlimm.

Wir Menschen sind mit Ängsten extrem besetzt. Die Gesellschaft, gerade auch die Medien, wie Internet und Fernsehen, ich spreche hier bewusst über die visuellen Medien, bringen uns jeden Tag neue Negativität (Ängste) ins Haus. Als hätte der "Normalbürger" nicht schon genug, die er in seinem Inneren beherbergt. Über "das Sehen", also die Augen werden gesendete Bilder in unserem Inneren genau abgespeichert, und auf diesen "Negativ-Speicher" haben Ängste die besten Zugriffsmöglichkeiten.

Die Existenzängste (Lebensängste) haben in den letzten Jahrzehnten extrem zugenommen. Sicherheit ist das, was sich fast jeder wünscht. Diese Sicherheit, versucht man dann z.B. über Versicherungen zu kaufen.

Doch kann man Sicherheit käuflich erwerben?

Wo fängt Sicherheit eigentlich an?
Was muss ich alles versichern, um wirklich sicher zu sein?


Die einzigen Sicherheiten die ich finden kann, ohne Geld dafür zu bezahlen, sind die, in mir selbst. Die Selbstsicherheit .... die Glaubenssicherheit .... Ich nenne es Vertrauen in Gott, in mich selbst und in mein Leben. Wenn ich darauf vertraue, dass alles in meinem Leben einen Sinn hat .... ich es nicht nur sage, sondern wirklich vertraue .... dann passiert das in meinem Leben, was passieren soll.

Hätten wir die innere eigene Sicherheit, wäre uns und unserer Seele sehr geholfen, denn das Vertrauen könnte einen großen Schritt nach vorne tun. Unsere Selbstsicherheit, unsere ursprüngliche Lebenssicherheit, die Freiheit ohne Angst zu leben, könnte in ihre eigentlichen positiven Bahnen geraten.
Es würde sich eine Menge verändern, allein durch die Bewusstmachung darüber, was wirklich Sicherheit bedeutet.

Viele Krankheiten beruhen auf Ängsten. Wie oben schon beschrieben, wirken die Ängste auf unseren gesamten Körper. Da wir nicht nur mit einer Angst belastet sind, sondern die eine Angst der anderen, sich wie beim Staffellauf, den Stab in die Hand gibt, wird unser Körper in irgendeiner Form ständig neu belastet, das Immunsystem wird geschwächt. Jede Art von negativen Gedanken, besonders durch die Angst (Stress) führt körperlich gesehen, zu erhöhter Muskelanspannung und übersäuert den Körper, diese wiederum ist auch medizinisch gesehen die Ursache für sehr viele "Krankheiten".

Eine große Angst besteht aus der Angst vor dem Schmerz.  Denn jede Angst fügt unserem Körper ein unangenehmes bis sehr schmerzvolles Gefühl zu. Angst verursacht Schmerz auch dadurch, dass einfach nur Situationen in Gedanken durchgespielt werden. Also Angst vor dem, was passieren könnte. Die Angst vor dem UNBEKANNTEN, der ZUKUNFT und dem UNGEWISSEN.


Man hat meistens Angst vor dem Ungewissen
- vor dem was man nicht kennt. Denn im Ungewissen ist die Kreativität der Angst am größten.

von Maykel Ahrensfeldt



Hier komme ich nun wieder auf die Angst zu sprechen, die meiner Meinung nach die meisten Krebspatienten betrifft. Die Angst vor dem Ungewissen. Wenn man sagen könnte, dass man stirbt und gleichzeitig auch noch wüsste wann. Also mit Datum, Urzeit und allgemeinem Körper- bzw. Bewusstseins- zustand, dann könnte man sich leichter damit abfinden und auch darauf vorbereiten. Doch diese klaren Daten gibt es nicht.

Wenn man in die Zukunft sehen könnte, würden so viele Dinge überflüssig werden, mit denen man sich tagtäglich abmüht, mit denen man seinen Körper und damit auch sein Leben extrem belastet. Doch wie habe ich den meisten Menschen bei meiner "feinstofflichen Arbeit" immer gesagt :)
"Wir sind hier nicht bei: Wünsch dir was - sondern bei:  So iss es!"
Also machen wir das beste draus :) und versuchen wir unseren Körper so gut es geht zu entlasten.


Ein großer Teil der Sorge

besteht aus unbegründeter Furcht.


von Carl Hilty



Ich denke, es ist sehr wichtig eigene Verantwortung für sein Leben zu übernehmen, auch wenn man sich z.B. für eine Chemotherapie / Bestrahlungstherapie oder etwas anderes entschieden hat (egal bei welcher "Krankheit") immer auch zu versuchen, seine eigenen Selbstheilungskräfte zu aktiveren. Wir unterschätzen unseren Körper in vielen Fällen und unsere gedanklichen Fähigkeiten diesbezüglich, bleiben meist ganz auf der Strecke.

Bei meinen "Heilbehandlungen" ging es unter anderem darum, Ängste zu erkennen und sich vor Augen zu führen, worauf diese Angst im allgemeinen Alltag und auch spezifisch auf die dementsprechende "Krankheit" gesehen, Einfluss hat. Welche Freiheiten uns Ängste nehmen. Welche entspannten Körpergefühle wir der Angst opfern.

Ich habe wie schon erwähnt, immer wieder e-mails erhalten, in denen ich um Hilfe gebeten wurde. Doch da unter anderem das  Angst- Thema sehr wichtig ist, hätte ich mit jeder einzelnen Person arbeiten müssen. Jeder Mensch ist anders, er hat andere Verhaltensweisen, die wiederum auch auf vielen Ängsten basieren. Was ich damit sagen möchte ist, dass es kein Patentrezept meinerseits gibt, das man einfach so bei jeden Menschen anwenden kann. Gerade beim Gehirntumor sieht man ja wieviel verschiedene Arten es gibt, und wie sie an unterschiedlichen Stellen platziert sind. Das sagt im Grunde schon alles aus.

Selbst Verantwortung für unseren Körper zu übernehmen und damit natürlich auch für unser Leben, sollte jeder Mensch als seine Lebensaufgabe sehen. Kein anderes Gut ist erstrebenswerter.

Vor dem Schritt der eigenen Angstbearbeitung, stehen aber meistens noch die "Angst vor der Angst" oder die "Angst etwas nicht richtig zu verstehen" bzw. die "Angst etwas falsch zu machen". Die Angst ist so Facettenreich, wie kaum etaws anderes in dieser Welt. Gleichzeitig ist sie Meister der Tarnung und deshalb auch so schwer zu erkennen. Als ich mich Anfang des Jahres 2014 letztendlich doch zur Selbstbehandlung entschied, musste ich genau in diese Bereiche eintauchen um mich und meine Ängste zu analysieren. Wie man sprichwörtlich sagt, sitzt einem die Angst im Nacken. Wenn man sich das bildlich vorstellt, erkennt man, dass man genau an diese Stelle nicht ohne fremde Hilfsmittel sehen kann und wenn man die eigene Angst betrachten will - ist es so, dass die Angst auch nicht gesehen werden möchte. Es ist nicht immer leicht, doch es ist auf jeden Fall möglich, auch ohne fremde Hilfe seinen eigenen Ängsten auf die Schliche zu kommen.

Nun versuche ich zu erklären, warum es so unendlich wichtig ist, sich mit diesen Dingen zu beschäftigen. Der erwachsene Mensch besteht zu 70 - 80 % aus Wasser. Der japanischer Wissenschaftlicher Masaru Emoto hat sich mit Wasser beschäftigt und aus meiner Sicht, die Beweise für meine "anderen Sichtweisen" geliefert (auch hierüber werde ich zeitnah noch einen eigenen Text verfassen). Er hat das Essenzielle sichtbar gemacht und trotzdem will die allgemeine Wissenschaft dies nicht anerkennen. Man kann niemanden zu seinem Glück zwingen und auch nicht zu anderen Sichtweisen. Das ist auch nicht meine Absicht. Derjenige, der sich mit meinen  "anderen Sichtweisen" identifizieren kann - der kann .... und der es nicht kann - geht einen anderen Weg. Jeder Mensch hat einen eigenen individuellen Weg, den er in seinem Leben beschreitet und die Informationen, die uns hierbei behilflich sein können, verursachen ein positives Gefühl in unserem Inneren. Sobald unser positives Gefühl nicht mit Situationen oder Sichtweisen einverstanden ist, spürt man dies körperlich. Der eine mehr und der andere weniger. Genau diesen positiven Gefühlen sollte man folgen und nicht den negativen Gefühlen, wie z.B. der Angst.

Es ist nicht möglich Weisheiten Anderer vollständig auf sich selbst zu produzieren, doch gewissen Teile, die mit einem guten Gefühl behaftet sind, können Schritt für Schritt ins eigene Leben eingeflochten werden.

Diejenigen, die sich für eine schulmedizinische Behandlung in Form von Chemo und Bestrahlung entschieden haben, kommen natürlich tagtäglich mit Gleichgesinnten in Kontakt. Hier kommt es fast immer zu Gesprächen über die "Krankheit" und die damit verbundenen Leiden. Wenn man nun versucht eine positive Einstellung zu der eigenen "Krankheit" zu entwickeln, wird man schnell merken, dass diese Gespräche sich verändern. Es besteht die Möglichkeit den Anderen von seinen neu gewonnen Ansichten zu berichten und vielleicht sogar zusammen zu arbeiten, oder es besteht die Möglichkeit, dass die andere Person überhaupt nichts von einer positiven Sichtweise bezüglich der Krebserkrankung wissen möchte. Meine Erfahrungen (aus dem privaten Bereich) zeigten mir ständig die letztere Variante auf .... also man muss sich auch hieran gewöhnen und es akzeptieren. Nicht jeder ist in der Lage vermeintlich negative Themen, positiv zu betrachten.

Leben ist Bewegung und Veränderung in jedem Moment. Der Mensch neigt allerdings dazu, sich selbst hierbei außen vor zu lassen. Wenn wir eine "Krankheit" bekommen,  soll diese als Hinweis auf eine Veränderung unseres Lebens dienen. Weil die Lebensweise, die wir führen unserer Seele und unserem Körper nicht gut tut. Wenn wir seit 30 Jahren Kettenraucher sind und dann Lungenkrebs bekommen, ist es relativ einfach die "oberflächliche" Ursache zu erkennen. Die tiefere Ursachenerkennung, also warum wir überhaupt "Rauchen" bleibt dabei im Verborgenen. Ohne Ehrlichkeit zu sich selbst kommt man hier schnell an seine Grenzen, die schonungslose Wahrheit über uns,  wollen wir meistens gar nicht wissen. Aber wir wollen, dass es uns besser geht, dass wir gesund werden und am besten noch ohne irgend etwas an unserem Verhalten ändern zu müssen. Wie schon gesagt : Kettenraucher - Lungenkrebs, ist hier offensichtlich leicht zu erfassen, doch bei jeder "Krankheit" ist eine leicht zu erkennende Ursache  vorhanden und  dann die, um die es wirklich geht. Diese sitzt weitaus tiefer.

Da die "Krankheit" Krebs oft eine totbringende "Krankheit" ist, ist aus meiner Sicht eine große Veränderung der eigenen Verhaltensweisen nötig.  Man bekommt im Grunde bei dieser Diagnose  die Nachricht,  dass man die Chance hat,  sich und sein Leben so zu verändern, dass es wie eine neue Geburt gewertet werden kann. Mit dieser anderen "positiven" Sichtweise, wird die "Krankheit" in ein ganz anderes Licht gerückt. Wenn wir diese Chance nicht erkennen und lustig so weitermachen wollen wie vorher, also wiedermal keine Verantwortung für unser schönes Leben übernehmen möchten, dann ist der Tod ein Teil von diesem "irdischen Spiel". Wenn wir durch einen Herzinfarkt, Unfall, durch Krieg, Naturkatastrophen, oder Terror (von jetzt auf gleich) gestorben wären oder vielleicht sogar durch einen Mord, dann hätten wir solch eine Chance nicht. Wir sollten uns auch bewusst machen : Sterben kann man zu jeder Zeit und jedes Leben ist ein Geschenk, das wir mit Sorgfalt behandeln sollten.

Mir selbst ist ein Teil dieses Wissens darüber schon vorher bekannt gewesen, doch  ich habe es erst wirklich durch meine "Krankheit" verstanden. Es hat nach und nach immer mehr "klick" gemacht. Ich bin dafür sehr dankbar, denn ich weiß, dass ich ohne diese "schwere Krankheit", all diese für mich sehr positiven Dinge nicht gelernt hätte.

Wir betrachten unser Leben oft als selbstverständlich und meinen vielleicht sogar innerlich, ein Recht auf Gesundheit zu haben. Doch ich bin der Ansicht, dass wir uns selbst fragen sollten, was wir persönlich  (tagtäglich) dafür tun, dass es unserer Seele und unserem Körper gut geht. Das, was wirklich wichtig ist im Leben, dass erkennt man erst, wenn es fast zu spät ist.


Wie einfach wäre das Leben,

wenn sich die unnötigen Sorgen von
den echten unterscheiden ließen.


von Karl Heinich Waggerl



Man sollte nun auch nicht verkrampft daran arbeiten, jetzt sofort alles anders zu machen. LANGSAM (als hätte man alle Zeit der Welt :) sollte man mit Leichtigkeit versuchen, eine grundsätzliche Leichtigkeit zu leben. Es geht darum ein neuer  gesunder Mensch zu werden. Die gewohnte Welt um einen herum bleibt und man selbst hat die Möglichkeit ein komplett anderes Leben zu beginnen. Das Leben das einem gut tut, einem Freude bereitet und wirklich positiv ausfüllend ist.


Man sieht oft etwas hundert Mal,

tausend Mal, ehe man es zum allerersten Mal
wirklich sieht.

von Christian Morgenstern



Man kann "das Alles" am Anfang nicht sehen und es kann auch als "unmöglich" angesehen werden, doch aus meiner Erfahrung ist es möglich. Es geht meistens darum, Dinge zu verändern, bei denen man bis jetzt der Meinung war "das geht nicht" bzw. "das kann ich nicht". Es geht darum "Lebensängste" zu beseitigen und aus Angst .... Freude zu machen. 
 
Lebensfreude !!!

Diese Entscheidung kann jeder für sich selbst treffen, egal für welche Art von Therapie er sich entschieden hat. Man kann sich auch gegen die Bearbeitung der eigenen Angst entscheiden, dann sind es aber diese Ängste, die einen das "restliche Leben" begleiten.


Egal ob wir an dieser "Krankheit" sterben oder nicht,

die Zeit bis zum Tod können wir ohne Angst verbringen.
Nein besser noch :
in Dankbarkeit und mit Freude.



von "Meine andere Welt"


Meine ander Welt



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